Die Verbindung von Bewusst und Unbewusst

Aktive Imagination

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Die Videos beschäftigen sich mit einer wenig bekannten Technik, die eine Anbindung der tieferen Schichten jedes Menschen an das herrschende hohe, aber einseitige europäische Bewusstseinsniveau zu erreichen sucht.

Die aus dem europäischen Bewusstsein notwendig gewordene Abspaltung alles Irrationalen, Unbewussten, Instinktiven ist dauerhaft nicht möglich, da diese dadurch verursachte Zerrissenheit – früher geheilt durch Initiationsriten und Institutionen wie die Kirche – sich individuell und gesellschaftlich in Psychosen quasi ausleben muss: fehlt das höhere ganze, muss ich es mir an irgendwas Diesseitigem einbilden.

Die vorgeschlagene Methode der Aktiven Imagination zur Herstellung einer Verbindung der kulturell notwendigerweise getrennten Bereiche wird an einem Traumbeispiel in seiner Grundstruktur dargelegt.

In diesem Video geht es um einen individuellen Traum, welcher individuell symbolisch interpretiert wird und dadurch eine Verbindung von Bewusst und Unbewusst beim Träumenden bewirkt. Diese normalerweise getrennten Welten zu verbinden, ist Teil der umfassenden europäischen Herausforderung, die abgespaltene Welt des Unbewussten und Jenseitigen im Kleinen anzuerkennen. 

Die Aufhebung der Zerrissenheit des aufgeklärten, europäischen Menschen kann nur individuell erfolgen und es wird hier die Technik der Aktiven Imagination anhand eines Traumes verdeutlicht: nach der Verbindung im Symbol entwickelt das Bewusstsein die durch den Traum oder die Phantasie gegebene Welt weiter und verbindet dadurch die sonst getrennten Bereiche. Regelmäßig und über Jahre angewendet stellt sich mit dieser Technik eine die Welten verbindende Ganzheit her.

Die Aktive Imagination als „Technik der Verbindung des Bewussten mit dem Unbewussten“ bietet noch eine weitere Schwierigkeit: Der Traum wählt die Symbole aus dem Alltag des Träumenden. Dadurch drängt sich die semiotische Interpretation noch mehr auf. Noch schwieriger wird es, wenn ein Freund/Kollege/Bekannter im Traum vorkommt. Nun gilt es einerseits die symbolische „Kurve zu kratzen“, d. h. zu erkennen, was diese Person symbolisiert. Andererseits muss der Träumende erkennen, dass es hier um eine – u. U. vorübergehende – Eigenschaft von ihm selbst geht. Hilfreich ist hier der mittelalterliche Satz „Pescator pesce somniat, canis panem“ (Der Fischer träumt von Fischen, der Hund von Brot).

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Diremit mundi mare undae nunc mixtam tanto sibi. Nubes unda concordi. Fert his. Recessit mentes praecipites locum caligine sui egens erat. Silvas caeli regna.

Latein macht sich immer gut – wir nehmen mal was anderes:

Ex perfecto nihil fit!

Hier gibt es bald etwas Theorie...

hiking v1
Mühsam, aber hilfreich...
Per aspera ad astra...
walking v1
Da gibt es auch bald einen Link...